Podcast "Zeitsprung"

Geschichten aus der Geschichte

Zeitsprung ist ein Podcast, in dem vergessene Ereignisse, überraschende Anekdoten und Zusammenhänge der Geschichte in kurzen Episoden erzählt werden. Häufig mit ein ganz bisschen Augenzwinkern – aber immer kompetent, knallhart und quellennah recherchiert.

Kategorie

Geschichte

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zeitsprung.fm

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Panoptikum.io: Podcast "Zeitsprung"

Von

Richard Hemmer

Twitter: @stormgrass

Daniel Meßner

Twitter: @meszner

Teaser

Episoden: Neueste Episoden

ZS194: Die Natchez und der französische Kolonialismus in Nordamerika

Ein Zeitsprung über ein Indianervolk in Nordamerika, dessen Kontakt mit französischen Kolonialisten katastrophale Folgen hatte.

Wir springen in dieser Folge nach Nordamerika. Genauer: in den Süden Nordamerikas, an die Ufer des Mississippi. Es ist Anfang des 18. Jahrhunderts, und Frankreich hat sich ein riesiges Gebiet unter den Nagel gerissen, nennt es Louisiana und trifft dort nun auf das Indianervolk der Natchez. Wir sprechen darüber, wie dieser Kontakt in Auseinandersetzungen mündet, die schließlich für Frankreich und Natchez weitreichende Folgen haben werden.

Erschienen: 12.06.2019
Dauer: 00:51:09

Podcast-Webseite: Episode "ZS194: Die Natchez und der französische Kolonialismus in Nordamerika"


ZS193: Kanton Übrig – Wie Vorarlberg 1919 nicht der Schweiz beitrat

Ein Zeitsprung über Ferdinand Riedmann, einen Antisemiten, der vom Beitritt Vorarlbergs zur Schweiz träumte

In dieser Folge geht es um Vorarlberg kurz nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zusammenbruch der Habsburger Monarchie: Mit einer überwältigenden Mehrheit stimmte die Vorarlberger Bevölkerung in einer Volksbefragung am 11. Mai 1919 dafür, Verhandlungen über den Beitritt zur Schweiz zu führen. Wir sprechen darüber, wie es dazu kam und warum daraus nichts wurde und Vorarlberg noch heute als Kanton Übrig bekannt ist. Die Geschichte erzählt uns diesmal wieder ein Gast: Florian Gasser (@FlorianGasser), Journalist bei der ZEIT, für die er auch den Podcast Servus. Gruezi. Hallo. macht. Florian hat diese Geschichte für die ZEIT recherchiert (Zu hülf, ihr Eidgenossen!) und er erzählt uns von den Hintergründen: Eine zentrale Rolle spielt der Lehrer und antisemitische Agitator, Ferdinand Riedmann, der kurzfristig politische Erfolge feierte – bis er wegen Vergewaltigung eines jungen Mädchens verurteilt wurde.

Erschienen: 05.06.2019
Dauer: 00:46:31

Podcast-Webseite: Episode "ZS193: Kanton Übrig – Wie Vorarlberg 1919 nicht der Schweiz beitrat"


ZS192: Tiere vor Gericht

Tierprozesse im Mittelalter und der Frühen Neuzeit

Gab es mal eine Zeit, in der Tiere in Strafprozessen zum Tode verurteilt wurden? Und Insekten von der Kirche exkommuniziert wurden, wenn sie sich geweigert haben, Felder oder Weinberge freiwillig zu verlassen? In dieser Folge beschäftigen wir uns mit Tierprozessen. Diese Prozesse tauchen vereinzelt in den Quellen ab dem 13. Jahrhundert auf und erreichen im 16. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Wir sprechen außerdem über die problematische Quellenlage dieser Geschichte: Denn vielleicht gehen die Tierprozesse gar nicht auf echte Gerichtsverfahren zurück, sondern auf das Genre der fiktiven Prozesse, das angehenden Juristen die Grundsätze des „gelehrten römisch-kanonischen Prozesses in erbaulicher Art und Weise“ vermitteln sollte.

Erschienen: 29.05.2019
Dauer: 00:44:08

Podcast-Webseite: Episode "ZS192: Tiere vor Gericht"


ZS191: Aethelfled – Warrior Queen of Mercia

Ein Zeitsprung über die wohl wichtigste Königin des frühen Englands

Wir springen in dieser Folge wieder mal auf die Insel - Großbritannien. Allerdings befinden wir uns zeitlich am Anfang dessen, was wir heute als England kennen. Es ist die Zeit Alfreds des Großen, die Gefahr durch die Dänen und Norweger - oder auch Wikinger - ist größer denn je. Jedoch widmen wir uns in dieser Folge nicht Alfred, sondern seiner Tocher: Aethelfled.Wir sprechen darüber, wie die Erstgeborene des großen Alfred zu einer der wichtigsten Personen des frühen Englands wurde und damit auch das heutige England nachhaltig beeinflusst hat.

Erschienen: 22.05.2019
Dauer: 00:56:03

Podcast-Webseite: Episode "ZS191: Aethelfled – Warrior Queen of Mercia"


ZS190: Die Assassinen

Geschichte und Mythos der schiitisch-ismailitischen Glaubensgemeinschaft der Nizariten

Wir springen zurück ins Mittelalter und beschäftigen uns mit einer sagenumwobenen Gruppe: den Assassinen. Eine Gruppe, die wie keine zweite für geheimniskrämerisches Sektierertum und politische Attentate steht. Allerdings: Schon der Name Assassinen ist eine Fremdbezeichnung und die Überlieferung als meuchelmordende Geheimbündler ist eine westlich-europäische Tradition zu der nicht zuletzt die Kreuzfahrer beigetragen haben – und Marco Polo. Es geht in dieser Folge um Hasan-i Sabbāh, den Begründer der Assassinen, und Raschid ad-Din Sinan, den Alten vom Berge, die die ismailitisch-nizaristische Gemeinschaft im 12. und 13. Jahrhundert nach der Zeitenwende auf Bergfestungen im heutigen Iran und Syrien etablieren konnten.

Erschienen: 15.05.2019
Dauer: 00:45:52

Podcast-Webseite: Episode "ZS190: Die Assassinen"


ZS189: Die Schlacht bei Cannae

Ein Zeitsprung über eine der verlustreichsten Schlachten nicht nur der Antike, sondern der Geschichte an sich.

Wir springen in dieser Folge ins 3. Jahrhundert vor der Zeitenwende. Wir befinden uns am Anfang des 2. Punischen Krieges. Hier stehen sich Karthago und Rom gegenüber, und es geht um nicht weniger als die Vormachtsstellung im Mittelmeerraum. Brillanter Feldherr der Karthager ist Hannibal Barca, der schon in zwei vorherhigen Schlachten den Römern das Fürchten gelehrt hat. Wir sprechen über jene Schlacht, mit der die Römer dem durch Mittelitalien marschierenden Hannibal ein für alle Mal den Garaus machen wollen. Ein Unterfangen, das sich als nicht so einfach herausstellen wird.

Erschienen: 08.05.2019
Dauer: 00:00:00

Podcast-Webseite: Episode "ZS189: Die Schlacht bei Cannae"


ZS188: Martin Couney und die Inkubator-Ausstellungen

Ein Zeitsprung über einen Mann, der 40 Jahre lang Babys in Vergnügungsparks ausgestellt hat

Wir springen an den Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA und beschäftigen uns mit Martin Couney. Der vermeintliche Doktor hat 40 Jahre lang Babys in Inkubatoren ausgestellt. „All the world loves a baby“ war der Werbespruch, der das Publikum in die Ausstellung locken sollte – der Eintritt hat 25 Cent gekostet. Wir sprechen darüber, warum sich in den Krankenhäusern nicht um die Kinder gekümmert wurde und wie es Couney gelang, im Laufe der Jahrzehnte zwischen 6.000 bis 7.000 Kinder zu retten und die Medizingeschichte zu prägen.

Erschienen: 01.05.2019
Dauer: 00:46:25

Podcast-Webseite: Episode "ZS188: Martin Couney und die Inkubator-Ausstellungen"


Die Wiener Weltausstellung von 1873

Ein Zeitsprung über eine Weltausstellung, die in einem finanziellen Desaster endete.

Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1873 und sprechen über ein Ereignis, das im deutschsprachigen Raum in der Art noch nie dagewesen war: eine Weltausstellung!Gedacht als Leistungsschau der Industrialisierung, sollte dieses Ereignis alle bisher dagewesenen Weltausstellungen in den Schatten stellen. Doch trotz jahrelanger Vorbereitungen und Millioneninvestitionen, wird die sechsmonatige Ausstellung nicht als jener Erfolg in die Weltgeschichte eingehen, den sich das Habsburgerreich erhofft hatte.

Erschienen: 24.04.2019
Dauer: 00:49:53

Podcast-Webseite: Episode "Die Wiener Weltausstellung von 1873"


ZS186: Die Redlichen Pioniere von Rochdale und eine kurze Geschichte der Genossenschaften

Ein Zeitsprung über Industrialisierung, Streiks und die Anfänge von Konsumgenossenschaften

Wir springen mal wieder ins 19. Jahrhundert und beschäftigen uns diesmal mit den Folgen der Industrialisierung: Es geht um die Geschichte der Genossenschaften. Die ersten Genossenschaften wurden nach (erfolglosen) Arbeitskämpfen gegründet. So auch in Rochdale, nahe Manchester, wo sich 28 Weber nach einem Streik zusammengetan haben und eine der ersten Konsumgenossenschaften überhaupt gegründet haben. Diese Rochdale Society of Equitable Pioneers prägt mit den Rochdale-Prinzipien Genossenschaften bis heute. Eine der erfolgreichsten Konsumgenossenschaften in Deutschland wurde ebenfalls nach einem verlorenem Streik gegründet: Der Hamburger Hafenarbeiterstreik 1896/97 war einer der größten Streiks im Kaiserreich. Er begann am 21. November 1896, dauerte elf Wochen, betroffen waren fast 17.000 Arbeiterinnen und Arbeiter. Der Streik endete am 6. Februar 1897 mit einer Niederlage der Streikenden, führte aber zur Gründung einer der weltweit größten Genossenschaften: „PRO“, mit vollem Namen Konsum-, Bau- und Sparverein ‚Produktion’. Vielen Dank an Dr. Burchard Bösche, Leiter des Hamburger Genossenschaftsmuseums, der uns in dieser Folge als Experte unterstützt hat.

Erschienen: 17.04.2019
Dauer: 00:55:33

Podcast-Webseite: Episode "ZS186: Die Redlichen Pioniere von Rochdale und eine kurze Geschichte der Genossenschaften"


ZS185: Kleindeutschland und die General Slocum Katastrophe

Ein Zeitsprung über die Entstehung und Auflösung eines deutschen Viertels in New York City.

Wir springen in dieser Episode ins 19. und frühe 20. Jahrhundert der USA. Wie viele EmigrantInnen aus Europa, sind ab Mitte des 19. Jahrhunderts bereits hunderttausende Deutsche in die USA ausgewandert. Ein Ort an dem sie sich vermehrt niederlassen: New York City. Dort entsteht schließlich an der Lower East Side von Manhatten jenes Viertel, um das es sich in dieser Folge dreht: Kleindeutschland. Doch im Gegensatz zu Stadtteilen wie Chinatown oder Little Italy, ist von Kleindeutschland heute so gut wie nichts mehr übrig. Wir sprechen über die Gründe, allen voran das für Kleindeutschland einschneidentste Ereignis: die "General Slocum" Katastrophe.

Erschienen: 10.04.2019
Dauer: 00:00:00

Podcast-Webseite: Episode "ZS185: Kleindeutschland und die General Slocum Katastrophe"


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