Podcast "UnderDocs"

Ein Podcast des AK Uni im Kontext

Bei regelmäßigen Gesprächen mit jungen Nachwuchswissenschaftlern bekommen wir einen tieferen Einblick in die aktuelle Forschung. Dabei kommen diejenigen zu Wort, die sonst "unter dem Radar" arbeiten: der wissenschaftliche Nachwuchs.

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Episoden: Neueste Episoden


“Wie mit einem Idioten…”

Über die Kommunikation mit Sprachassistenten.

Christian Allner, Doktorand der Medien- und Kommunikationswissenschaften, surft durch die Unendlichkeit des Internets und stößt dabei auf ein noch weitgehend unerforschtes Feld. Während er in seiner Masterarbeit auf tumblr Bildkommunikation untersuch

Erschienen: 16.03.2019
Dauer: 00:56:09

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Instrumentalisierung von Armut?!

Der Armutsbericht als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit.

Unser Gast Nikolaus Pawlitzki hat seine erziehungswissenschaftliche Masterarbeit dem Thema Wohlfahrtsverbänden gewidmet, genauer gesagt der Selbstdarstellung und Inszenierung dieser Verbände im Gefüge der deutschen Sozialpolitik. Dafür beschäftigte er sich mit den Armutsberichten des Paritätischen Gesamtverbandes auseinander und gelangte bei Betrachtung der Reaktionen der Medien und der anderen Wohlfahrtsverbände zu spannenden Erkenntnissen über das Verhältnis von Wohlfahrt und Öffentlichkeitsarbeit. Denn so viel sei gesagt: Der Armutsbericht berichtet nicht nur sachlich, sondern erfüllt noch weitere Funktionen.

Erschienen: 21.02.2019
Dauer: 01:04:07

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Permanente und dynamische Systeme

Über die Entwicklung selbstheilender Materialien.

Ein Kratzer oder eine Schnittwunde – ein alltägliches Ärgernis. Doch große Probleme bereiten kleinere Verletzungen nicht: es erscheint uns selbstverständlich, dass ein Heilungsprozess einsetzt. Geradezu außergewöhnlich ist jedoch die Vorstellung, dass auch unbelebte, feste Materialien - etwa Kunststoffe -  in die Lage versetzt werden können, sich selbst zu heilen. Wie das am besten gelingt untersucht unser Gast Anton Mordvinkin, Doktorand für Physik auf dem Gebiet der Polymerforschung. Er spricht mit uns über verschiedene Ansätze zur autonomen Reparatur von Polymeren. Seine Forschung fokussiert sich auf sogenannte intrinsische Ansätze, die versprechen, „Verletzungen“ des Kunststoffes nahezu beliebig oft zu heilen, allerdings schwierig zu realisieren sind. Darüber hinaus erklärt uns Anton, wie er ein besseres Verständnis des physikalischen Ablaufes solcher Heilprozesse erzielen möchte. Dafür verwendet er unter anderem die Kernspinresonanz, wie sie auch in der Medizin zur Anwendung kommt.

Erschienen: 25.01.2019
Dauer: 00:58:48

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Die Dinge nicht zu ernst nehmen

Über den Umgang mit Lachen und Verspieltheit.

Die meisten Menschen nehmen Lachen als positiven Bestandteil ihres Alltags wahr, der Volksmund spricht ihm sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung zu. Doch unterscheidet sich die Wahrnehmung fremden Lachens in der Bevölkerung erheblich, ein gewisser Anteil leidet sogar an einer erheblichen Angst vor dem „ausgelacht werden“. Dieses in der Persönlichkeitspsychologie als „Gelotophilie“ bezeichnete Phänomen beschäftigt unseren Gast, den Doktoranden Kay Brauer ebenso wie die Gelotophilie, also die Freude am ausgelacht werden und der Katagelastizimus, die Freude am auslachen anderer Personen. Insbesondere beschäftigt er sich damit, wie diese Persönlichkeitsdimensionen romantische Beziehungen beeinflussen. Daneben hat er sich mit der Verspieltheit im Erwachsenenalter befasst und forscht zum Hochstapler-Phänomen.

Erschienen: 28.12.2018
Dauer: 00:52:53

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Enzyme sind manchmal Diven

Mit Bakterien aus Methan Methanol machen.

Diesmal begeben wir uns wieder in naturwissenschaftliche Gefilde: Der Doktorand der Biotechnologie Andreas Griethe stellt seine Arbeit über die Umwandlung und Nutzbarmachung von Methan vor, welche im Rahmen des Forschungsprojektes "ECOX" entstand. Methan ist auf der Erde reichlich vorhanden, es kann zum Beispiel bei der Vergärung von Pflanzen oder als brennbares Eis in den Weltmeeren gewonnen werden. Doch um es besser nutzen zu können muss es umgewandelt werden. Hierfür bietet sich etwa die Gewinnung von Methanol aus Methan an, das in der chemischen Industrie in großen Maßstäben für die Produktion insbesondere von Kunststoffen benötigt wird. Doch eine chemische Herangehensweise ermöglicht keine sinnvolle Umwandlung des Methans, weswegen sich Andreas um eine biochemische Lösung des Problems bemüht. Welche Enzyme hierfür benötigt werden und welche Probleme beim Reaktionsprozess auftreten wird in dieser Folge erklärt.

Erschienen: 18.11.2018
Dauer: 00:28:42

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Tipps zum Studienstart

Aller Anfang ist schwer?!

Für die meisten Studienanfängerinnen und -anfänger ist es nicht einfach, sich in das neue System Hochschule einzufinden. So müssen zu Anfang des Studiums zuerst einige organisatorische Fragen geklärt werden und eventuellen Ängsten und Vorurteilen Abhilfe geleistet werden, bevor sich die Erstsemester den Inhalten ihres Studienfachs widmen können. Deshalb wollen wir in dieser Spezialfolge allen Erstis ein paar Tipps über Selbststudium, Zeitmanagement, Gruppenarbeiten und vieles mehr geben. Hierfür haben wir Gäste aus verschiedenen Fachbereichen -  Naturwissenschaft, Rechtswissenschaft, Lehramt, Soziologie und Medizin - eingeladen, um einen umfassenden Einblick in den Studienalltag zu bekommen.

Erschienen: 09.10.2018
Dauer: 01:25:24

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Eine Milliarde Tonnen DVDs

Schneller, höher, weiter rechnen in der Physik

Erschienen: 22.08.2018
Dauer: 00:42:24

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Hallo, ich bin Barbados!

Erfahrungen und Eindrücke von der UN-Simulation in New York

Die United Nations (UN) wurden nach dem zweiten Weltkrieg gegründet, um die Welt vor einem weiteren verheerenden Krieg zu schützen und die internationale Zusammenarbeit zu fördern. Um einen tieferen Eindruck in die Arbeit der Diplomatinnen und Diplomaten in dieser Organisation zu erhalten, bietet sich eine Teilnahme bei der größten UN-Simulation an - dem National Model United Nations (NMUN). Pia und Lewis gehörten zur ersten halleschen Delegation, die letztes Jahr an dieser UN-Simulation teilnahm. Das fünftägige Planspiel findet jährlich im UN-Hauptquartier in New York statt und ist sehr stark an den tatsächlichen Strukturen und Hierarchien der Vereinten Nationen orientiert; es wird debattiert, verhandelt und nach Lösungsansätzen für aktuelle Probleme gesucht. Dabei vertreten die Delegationen ein Land, auf das sie sich vorher beworben haben. Die halleschen Studierenden übernahmen hierbei die Rolle der Delegation des karibischen Inselstaates Barbados. Wie sie sich darauf vorbereitet haben, welche Erfahrungen sie im Planspiel gemacht und wie sie im „diplomatischen Wettbewerb“ abgeschnitten haben, erzählen sie in dieser Podcast-Folge.

Erschienen: 26.07.2018
Dauer: 00:58:42

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Staat und Religion trennen

Jeschajahu Leibowitz und die Kritik am religiösen Establishment

Die Judaistikerin Anne-Sarah Fiebig spricht mit uns über Jeschajahu Leibowitz, einen der bekanntesten zeitgenössischen jüdisch-orthodoxen Philosophen, aktuelle innenpolitische Spannungen in Israel und über die jüdische Kultur.  Jeschajahu Leibowitz wurde 1903 in Riga geboren und wirkte bis zu seinem Tod 1994 in Jerusalem als orthodoxer Jude, Naturwissenschaftler und Philosoph kritisch an der Entwicklung eines modernen Israels mit. Insbesondere fiel Leibowitz durch seine Forderung nach einer strengen Trennung von Staat und Religion auf, die in der orthodoxen Gemeinschaft auf starke Gegenwehr stieß. Laut Leibowitz wird die jüdische Religion zur Legitimierung politischer Maßnahmen missbraucht, weshalb er - um Staat und Religion voreinander zu schützen -  dafür plädiert die Sonderstellung der Religion abzuschaffen. Damit sie eine Zukunft habe, müsse die Religion Privatsache bleiben.  Doch die gesellschaftliche Realität in Israel ist heutzutage eine andere. Der zunehmende politische Einfluss der Orthodoxen führt zu Konflikten mit dem jungen, liberalen Einwohnern - viele empfinden die aktuelle Situation als sehr ungerecht und fordern nach mehr Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung. Ein Einblick in die spannende israelische Kultur und Innenpolitik dieser Tage.

Erschienen: 03.07.2018
Dauer: 00:43:55

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Elf Nasen auf dem Rasen

Ein Blick auf die Beziehung zwischen Fußballfans und Fußballspielern.

Der Medienwissenschaftler Fabian Lamster hat in seiner Masterarbeit seine zwei großen Leidenschaften verbunden und sich mit der medialen Wahrnehmung des Fußballs beschäftigt. Genauer betrachtete er die Entstehung und Entwicklung von parasozialen Beziehungen zwischen den Zuschauern und den Sportlern. Parasozial beschreibt in diesem Falle eine Interaktion, die nicht sozial - also im gegenseitigen Austausch - stattfindet, sondern einseitig. Oftmals verfolgen Fans die Karrieren ihrer Lieblingssportlerinnen und -sportler über Jahre und entwickeln eine tiefe Bindung - es entsteht eine einseitige, parasoziale Beziehung zum Star, dem sich bisher jedoch kaum Rückkanäle boten. Durch die sozialen Medien ergeben sich neue Möglichkeiten der Interaktion, dennoch handelt hier oftmals nicht der Fußballprofi als Mensch, sondern als Marke und Medienfigur. Insbesondere im internationalen Profifußball sind die öffentlichen Auftritte, auch diese auf Facebook und co, von Medienberatungen und PR-Management beeinflusst. Nicht zuletzt haben auch die Vereine im Hintergrund hieran ein großes Interesse, geht es doch um die möglichst breite Vermarktung der Top-Spieler, für die zum Teil dreistellige Millionenbeträge investiert wurden. Und die Strategie scheint aufzugehen: viele Fußballer sind abseits ihrer sportlichen Karriere Personen mit einer großen medialen Präsenz, die Fans nehmen alle zur Verfügung stehenden Kanäle an um ihren Liebling verfolgen zu können. Die Fankultur ist stark emotional geprägt - das Verbundenheitsgefühl ist ein wichtiger Teil dieser Gefühlswelt Fußball.

Erschienen: 20.05.2018
Dauer: 00:51:50

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