Podcast "BredowCast"

Wir erforschen was mit Medien.

Der Podcast des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung.

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Panoptikum.io: Podcast "BredowCast"

Von

Daniela Friedrich

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Episoden: Neueste Episoden


Recommender Systems: Igor, Gabriela and their YouTube journey

Dr. Jonathon Hutchinson researches YouTube’s recommender system.

Igor and Gabriela are fictional characters created by media researcher Dr. Jonathon Hutchinson. In his current project, Jonathon tries to uncover patterns in YouTube’s recommender system. For that purpose he created individual YouTube accounts for five different fictional characters and observed how differently YouTube’s algorithm treats its users. Igor, a 40-something male living in Russia, Gabriela, a grandmother living in Brazil and the other characters are exposed to radically different video content when navigating the platform. In the BredowCast Jonathon talks to Johanna Sebauer about researching digital spheres as an ethnographer, about how YouTube’s recommender system might influence people’s information behavior and what public service broadcasters could do to uphold information diversity. Jonathon Hutchinson is a lecturer in online communication and media at the University of Sydney and currently a visiting fellow at the Leibniz Institute for Media Research | Hans-Bredow-Institut (HBI). --- Links Guest: Dr. Jonathon Hutchinson https://www.leibniz-hbi.de/en/staff/jonathon-hutchinson http://jonathonhutchinson.com.au/ https://twitter.com/dhutchman Publications You can find all publications by Jonathon on his website http://jonathonhutchinson.com.au/publications/ Host: Johanna Sebauer https://www.leibniz-hbi.de/en/staff/johanna-sebauer Twitter - @JohannaSebauer: https://twitter.com/JohannaSebauer Contact Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) https://www.leibniz-hbi.de/en The Institute on Twitter https://twitter.com/BredowInstitut E-Mail to the Podcast-Team podcast@hans-bredow-institut.de

Erschienen: 29.05.2019
Dauer: 00:59:11

Podcast-Webseite: Episode "Recommender Systems: Igor, Gabriela and their YouTube journey"


Fake-News: Gefahr für die Europawahl 2019?

Ende Mai wählt die Europäische Union ihr Parlament. Könnte Fake-News das Ergebnis beeinflussen? Wie kann man rechtlich dagegen vorgehen? Soll man das überhaupt? Johanna Sebauer hat beim Medienrechtsexperten Mag. Dr. Matthias Kettemann nachgefragt.

Ende Mai wählt die Europäische Union ihr Parlament. Könnte Fake-News das Ergebnis beeinflussen? Wie kann man rechtlich dagegen vorgehen? Soll man das überhaupt? Johanna Sebauer hat beim Medienrechtsexperten Mag. Dr. Matthias Kettemann nachgefragt. Lügen ist nicht verboten. Wer lügt, hat in den meisten Fällen nur soziale, aber keine rechtlichen Konsequenzen zu tragen. Manche Lügen können jedoch schwere Folgen haben. Zum Beispiel dann, wenn sie politische Wahlen beeinflussen. Die US-Wahl 2016, die Bundestagswahl 2017 und zuletzt die Wahlen in Brasilien 2018 und Spanien 2019 haben gezeigt, dass über das Netz verbreitete Falschmeldungen zu einem ernsthaften Problem werden können und die ausgewogene öffentliche Meinungsbildung gefährden. Wie kann die demokratische Gesellschaft vor möglicherweise folgenschweren Lügen oder Halbwahrheiten geschützt werden ohne die Meinungsäußerungsfreiheit zu verlieren? Der Medienrechtsexperte Mag. Dr. Matthias Kettemann erzählt von der Schwierigkeit, eine Lüge im Netz als solche zu erkennen und von den Möglichkeiten und Grenzen der Justiz im Kampf gehen Desinformation.In diesem Podcast sitzen sich zwei Österreicher gegenüber, der gelegentliche Rückfall in den Dialekt sei ihnen verziehen. Sie machen es mit einem spontanen Gewinnspiel am Ende der Folge wieder gut. --- Links Definitionen Desinformation Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Desinformation Fake-News Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Fake_News  Fake-News: Definition und Rechtslage. Deutscher Bundestag: https://www.bundestag.de/resource/blob/502158/99feb7f3b7fd1721ab4ea631d8779247/wd-10-003-17-pdf-data.pdf Stellen die sich innerhalb der EU mit Fake News befassen European External Action Service: https://eeas.europa.eu/headquarters/headquarters-homepage_en Fall Radio Milles Collines Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Radio-T%C3%A9l%C3%A9vision_Libre_des_Mille_Collines BBC: http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/3257748.stm Tools um Fake-News zu entlarven Umgekehrte Bildersuche: https://support.google.com/websearch/answer/1325808?co=GENIE.Platform%3DAndroid&hl=de Hoaxsearch: http://www.hoaxsearch.com/ Matthias Kettemann https://www.leibniz-hbi.de/de/mitarbeiter/matthias-c-kettemann Auf Twitter - @MCKettemann: https://twitter.com/MCKettemann Johanna Sebauer https://www.leibniz-hbi.de/de/mitarbeiter/johanna-sebauer Auf Twitter - @JohannaSebauer: https://twitter.com/JohannaSebauer

Erschienen: 08.05.2019
Dauer: 00:52:43

Podcast-Webseite: Episode "Fake-News: Gefahr für die Europawahl 2019?"


Gesellschaftlichen Zusammenhalt erforschen

Das „Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ befindet sich in der Konzeptionsphase. Was ist gesellschaftlicher Zusammenhalt eigentlich und wie kann man ihn erforschen? Ein Werkstattgespräch mit Dr. Jan-Hinrik Schmidt.

Das „Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ befindet sich in der Konzeptionsphase. Was ist gesellschaftlicher Zusammenhalt eigentlich und wie kann man ihn erforschen? Ein Werkstattgespräch mit Dr. Jan-Hinrik Schmidt. Im Sommer 2018 hat das

Erschienen: 27.03.2019
Dauer: 00:29:56

Podcast-Webseite: Episode "Gesellschaftlichen Zusammenhalt erforschen"


Like-Economy: Das Geschäft mit den Followern

Um den Handel mit Likes und Followern ist ein globaler Wirtschaftszweig entstanden. Prof. Dr. Patrick Vonderau erforscht ihn.

Um den Handel mit Likes, Followern und Kommentaren ist ein globaler Wirtschaftszweig entstanden. Prof. Dr. Patrick Vonderau erforscht ihn. Likes, Follower, Shares und Kommentare kann man kaufen. Ganz legal und oftmals nur mithilfe ein paar weniger Klicks. „Like-Economy“ wird der Handel mit dem digitalen Gut auch genannt und er erstreckt sich über den ganzen Globus. Prof. Dr. Patrick Vonderau und sein Team forschen in verschiedenen Ländern, um ein erstes Bild dieses wirtschaftlichen Phänomens zu zeichnen. Die wichtigste Erkenntnis bislang: Mit dem medial transportierten Bild der „Click-Farms“ – digitalen Sweatshops in Billiglohnländern des globalen Südens – hat der Wirtschaftszweig wenig zu tun. Eine riesige, gar illegale Schattenwirtschaft gibt es nicht. In der Like-Economy arbeitetet man professionell organisiert und in der Regel legal. Die Arbeit ist eher mit Onlinemarketing zu vergleichen als mit ausbeuterischen Strukturen und Internetbetrug. Dennoch ist der Handel mit Likes und Followern nicht unproblematisch. Wie es rechtlich um ihn bestellt ist, ist noch nicht zur Gänze geklärt. Welchen Einfluss er auf eventuelle politische Kräfteverhältnisse hat, muss ebenso noch detaillierter erforscht werden. Prof. Dr. Patrick Vonderau ist Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ans Leibniz-Institut für Medienforschung kam Prof. Vonderau für einen Vortrag und erklärte sich im Anschluss spontan dazu bereit, im BredowCast mit Johanna Sebauer über seine aktuelle Forschung zu sprechen. --- Links Prof. Dr. Patrick Vonderau https://www.patrickvonderau.com/ Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Uni Halle-Wittenberg https://www.medienkomm.uni-halle.de/ Like-Economy Artikel von Carolin Gerlitz und Anne Helmond: "The like economy: Social buttons and the data-intensive web": https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/1461444812472322?journalCode=nmsa Click-Farming Wikipedia-Eintrag: https://en.wikipedia.org/wiki/Click_farm Typische Berichterstattung über Click-Farming  - https://onlinemarketing.de/news/clickfarm-thailand-entdeckt-400-iphones-300-00-sim-karten-wechat  - https://ppcprotect.com/what-is-a-click-farm/  Forschungsprojekt von Prof. Dr. Patrick Vonderau Shadow Economies of the Internet: An Ethnography of Click Farming (2018- 2020). In Zusammenarbeit mit dem Sozialanthropologen Johan Lindquist (Universita?t Stockholm). Es wird finanziert vom Vetenskapsrådet/The Swedish Research Council: https://www.socant.su.se/english/about-us/news/the-department-of-social-anthropology-receives-three-project-grants-1.356754 Kontakt Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) https://www.leibniz-hbi.de/ Das Institut auf Twitter https://twitter.com/BredowInstitut E-Mail an das Podcast-Team podcast@hans-bredow-institut.de Gastgeberin Johanna Sebauer https://www.leibniz-hbi.de/de/mitarbeiter/johanna-sebauer

Erschienen: 27.02.2019
Dauer: 00:00:00

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Die Wege unserer Daten

Im Internet gehen unsere Daten lange Wege, die oft schwer nachzuvollziehen sind. Florian Wittner hat sie verfolgt und sich gefragt, wer von den vielen Akteuren in den sogenannten „Plattformökosystemen“ für den Datenschutz zuständig ist.

Im Internet gehen unsere Daten lange Wege, die oft schwer nachzuvollziehen sind. Florian Wittner hat sie verfolgt und sich gefragt, wer von den vielen Akteuren in den sogenannten „Plattformökosystemen“ für den Datenschutz zuständig ist. Online interagieren wir selten mit nur einem Anbieter, sondern – meist ohne es zu wissen – gleich mit einer Reihe von Diensten, Anbietern und Plattformen, die in einem komplexen Netzwerk miteinander verbunden sind. „Plattformökosysteme“ oder „Service-Ökosysteme“ nennt die Wissenschaft diese Konglomerate. Florian Wittner ist rechtswissenschaftlicher Doktorand am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, er hat die Datenflüsse in diesen Plattformökosystemen untersucht und die Frage gestellt, wer für den Schutz unserer Daten verantwortlich ist, wenn sie durch die Hände mehrere Akteure laufen. In dieser Folge des BredowCasts erklärt er Gastgeberin Johanna Sebauer anhand der WetterApp AccuWeather, wie die Datenflüsse technisch funktionieren und er erzählt von der Schwierigkeit, die datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit juristisch zuzuordnen. --- Links Florian Wittner https://www.leibniz-hbi.de/de/mitarbeiter/florian-wittner Florian Wittners Paper “A Techno-Legal Analysis of Major Platforms in the Diffusion of Personal Data in Service Ecosystems” https://www.leibniz-hbi.de/de/publikationen/datenschutz-in-plattformoekosystemen AccuWeather https://www.accuweather.com/ RevealMobile https://revealmobile.com/ Bundeskartellamt Fall Facebook https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2019/07_02_2019_Facebook.html EuGH Urteil zu Facebook-Fanpages http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-nimmt-nach-eugh-urteil-die-seitenbetreiber-in-die-pflicht-a-1227511.html Kontakt Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) https://www.leibniz-hbi.de/ Das Institut auf Twitter https://twitter.com/BredowInstitut E-Mail an das Podcast-Team podcast@hans-bredow-institut.de

Erschienen: 20.02.2019
Dauer: 00:34:37

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Der Fall Relotius

Die Journalismusforscherin Prof. Dr. Wiebke Loosen blickt auf den Fälschungsskandal um Claas Relotius.

Der Fälschungsskandal um Claas Relotius hat Ende 2018 die Medienwelt erschüttert. Einige Wochen sind seither vergangen, mit etwas Abstand blickt die Journalismusforscherin Prof. Dr. Wiebke Loosen im aktuellen BredowCast auf die Geschehnisse und Hintergründe. Im Dezember 2018, kurz vor Weihnachten, gab der SPIEGEL bekannt, in einen schwerwiegenden Betrugsfall verstrickt worden zu sein. Claas Relotius, ein Starreporter des Hauses und Gewinner zahlreicher Journalistenpreise, hatte zugegeben, Geschichten in großem Stil gefälscht zu haben. Wiebke Loosen gesteht, sie sei heute ganz froh darüber, dass sie sich zum damaligen Zeitpunkt bereits in den Weihnachtsferien befand und somit für erste Statements und Analysen nicht zur Verfügung stehen konnte. Denn für sie als Forscherin sei eine gewisse wissenschaftliche Distanz zu diesem hochkomplexen Fall von Vorteil. Einen guten Monat nach den Enthüllungen nimmt sie sich im BredowCast die Zeit und erzählt vom Stellenwert, aber auch den Fallstricken der journalistischen Reportage und erklärt, warum der Fall Relotius in sämtliche Handbücher für Journalisten Eingang finden wird. Der Fall habe ihr auch wieder einmal vor Augen geführt, warum es eigentlich so wichtig ist, was sie als Journalismusforscherin tagtäglich tut: beobachten und analysieren, wie Journalismus funktioniert. --- Links Der Fall Claas Relotius Alle Beiträge zum Fall auf Spiegel Online http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/der-fall-claas-relotius-hier-finden-sie-alle-artikel-im-ueberblick-a-1245066.html Die Reportage Standardwerk über die Reportage: Haller, M (2008): Die Reportage. Halem Verlag https://www.halem-verlag.de/die-reportage/ René Pfister und Horst Seehofers Modelleisenbahn http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/in-eigener-sache-unverstaendnis-ueber-aberkennung-des-egon-erwin-kisch-preises-a-761579.html Journalistenpreise Journalistenpreise.de http://www.journalistenpreise.de/ Meedia https://meedia.de/2018/12/21/500-journalistenpreise-alpha-jurys-und-der-fall-relotius-was-passiert-wenn-sich-eine-branche-durch-eitelkeit-auszeichnet/ Kontakt Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) https://www.leibniz-hbi.de/ Das Institut auf Twitter https://twitter.com/BredowInstitut E-Mail an das Podcast-Team podcast@hans-bredow-institut.de

Erschienen: 30.01.2019
Dauer: 00:38:20

Podcast-Webseite: Episode "Der Fall Relotius"


Sonderausgabe: Bredow wird Leibniz!

Erschienen: 18.01.2019
Dauer: 00:15:39

Podcast-Webseite: Episode "Sonderausgabe: Bredow wird Leibniz!"


Facebooks "Supreme Court"

In Zukunft soll eine unabhängige Instanz Facebook-Nutzern als Beschwerdestelle in strittigen Content-Fragen dienen. In Folge 38 des BredowCasts erklärt die Juristin Amélie Heldt welche rechtlichen Fragen dieser Vorschlag mit sich bringt.

Mark Zuckerberg hat angekündigt, dass in Zukunft eine unabhängige Instanz, eine Art „Supreme Court“, in strittigen Content-Fragen als Beschwerdestelle für Nutzerinnen und Nutzer herhalten soll. In Folge 38 des BredowCasts erklärt die Juristin Amélie Heldt, welche rechtlichen Fragen dieses Vorhaben aufwirft. Amélie Heldt ist Juristin und beschäftigt sich als Doktorandin am Hans-Bredow-Institut mit Meinungsfreiheit in Sozialen Netzwerken. Dort wird die Meinungsfreiheit bislang durch die Regeln des jeweiligen Netzwerks geregelt. Bei Facebook sind dies die Community Standards, denen man bei Eintritt in die Plattform zustimmt. Verstößt man gegen sie und postet beispielsweise gewaltverherrlichenden oder pornografischen Inhalt, hat Facebook das Recht, diesen Inhalt von der Plattform zu löschen. Mark Zuckerbergs neuer Vorschlag, die Löschung von Inhalten von einer unabhängigen Instanz überwachen zu lassen, wirft einige Fragen auf. Wer sollen die Richterinnen und Richter sein, die in Zukunft in Facebooks „Supreme Court“ sitzen? Wer bestellt sie? Wie kann diese Instanz Regeln für die gesamte Welt interpretieren? Amélie Heldt bespricht sie mit Johanna Sebauer. --- Shownotes Mark Zuckerbergs „Blueprint“ vom 15. November 2018 https://www.facebook.com/notes/mark-zuckerberg/a-blueprint-for-content-governance-and-enforcement/10156443129621634/ Podcast mit Mark Zuckerberg https://art19.com/shows/the-ezra-klein-show/episodes/0d5f503d-80d0-4e98-aa08-d29599957459 Facebook in Thailand https://www.nytimes.com/2017/05/16/world/asia/thailand-facebook-king-crop-top.html Weiterlesen LawFare https://www.lawfareblog.com/facebooks-new-supreme-court-could-revolutionize-online-speech NYT https://www.nytimes.com/2018/11/17/opinion/facebook-supreme-court-speech.html Slate https://slate.com/technology/2018/11/facebook-zuckerberg-independent-speech-content-appeals-court.html ThinkProgress https://thinkprogress.org/will-facebooks-supreme-court-be-as-terrible-on-climate-as-the-real-one-4a4f99c66810/ Kontakt Hans-Bredow-Institut: www.hans-bredow-institut.de Hans-Bredow-Institut auf Twitter: https://twitter.com/BredowInstitut E-Mail an das BredowCast-Team podcast@hans-bredow-institut.de

Erschienen: 21.12.2018
Dauer: 00:35:59

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Wie Jugendmedienschutz sein sollte

Den Umgang mit digitalen Medien muss man lernen wie das Fahrradfahren – auch wenn man dabei am Anfang mal auf die Nase fällt. Hat man ihn gelernt, ist er befreiend, aber mit Risiko verbunden.

Den Umgang mit digitalen Medien muss man lernen wie das Fahrradfahren – auch wenn man dabei am Anfang mal auf die Nase fällt. Hat man ihn gelernt, ist er befreiend, aber mit Risiko verbunden. Mit dieser Analogie erklärt Prof. Dr. Uwe Hasebrink im BredowCast den Jugendmedienschutz als Risikomanagement. Folge 37 widmet sich dem Jugendmedienschutz in Deutschland und derkürzlich erschienenen Studie „Jugendmedienschutzindex“, die das Hans-Bredow-Institut zusammen mit dem Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) im Auftrag der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) erarbeitet hat. Die Studie wollte von Kindern, Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen wissen, wie ihre Perspektive auf das Thema ist, was ihre Sorgen im Hinblick auf Gefahren digitaler Medien sind und wie diesen Gefahren begegnet werden sollte. Zudem wurde ihr Wissen und ihre Einstellungen zum Jugendmedienschutz erfragt. Die Ergebnisse bieten einen multidimensionalen Blick auf das Thema und Hilfestellung in der Frage, wie Jugendmedienschutz im digitalen Zeitalter gestaltet sein soll. Hasebrink resümiert: Sinnvoller Jugendmedienschutz teilt Verantwortlichkeiten: „Jugendmedienschutz ist nichts was von oben nach unten verordnet werden kann. Es ist eine Aufgabe, die nur von allen Beteiligten gemeinsam gelöst werden kann: in einem 'Verantwortungsnetzwerk' aus Anbietern, Politik, pädagogischen Einrichtungen, Eltern und Kindern.“ --- Links Jugendmedienschutzindex Teil I: https://www.fsm.de/sites/default/files/FSM_Jugendmedienschutzindex.pdf Jugendmedienschutzindex Teil II: https://www.fsm.de/sites/default/files/FSM_Jugendmedienschutzindex_2018.pdf Podcast-Empfehlung: Forschergeist Episode 59 https://forschergeist.de/podcast/fg059-digitale-didaktik/ Hans-Bredow-Institut: www.hans-bredow-institut.de Hans-Bredow-Institut auf Twitter: https://twitter.com/BredowInstitut E-Mail an das BredowCast-Team podcast@hans-bredow-institut.de

Erschienen: 21.11.2018
Dauer: 00:56:51

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So tickten Twitterer: Laut, extrovertiert und meinungsstark

Twitterer sind wenige, aber sie sind laut. Der Diskurs auf der Plattform prägt auch die Berichterstattung in klassischen Medien.

Twitterer sind wenige, aber sie sind laut. Mit ihrem Diskurs auf der Plattform haben sie großen Einfluss auf die Berichterstattung der "klassischen Medien". In seiner Studie hat Dr. Sascha Hölig aktive Twitterer beobachtet und dabei interessante, teilweise nicht gerade schmeichelhafte, Eigenschaften an ihnen erkennen können. JournalistInnen sollten dies beachten, wenn sie Twitter als Quelle für ihre Recherchen verwenden. Nur etwa 1% der Bevölkerung in Deutschland nutzt die Plattform täglich. Von diesem einen Prozent ist die überwiegende Mehrheit nur passiver Zaungast. Jene, die sich aktiv am Diskurs beteiligen, selbstständig tweeten und die Tweets anderer kommentieren, sind also eine kleine Minderheit. Außerdem sind sie besonders meinungsstark, extrovertiert und haben Tendenzen zum Narzissmus. Diese Minderheit auf Twitter hat jedoch einen überproportional großen Einfluss: Denn gerade bei JournalistInnen ist das Netzwerk sehr beliebt und Twitter-Diskurse finden schnell den Weg in klassische Medien. Was bedeutet Twitter für den Journalismus? Wie legitim ist es, seine Berichterstattung von einer Minderheit leiten zu lassen? Trägt die Orientierung an Twitter zum schwindenden Vertrauen in die klassischen Medien bei? Diese und andere Fragen klären Dr. Sascha Hölig und Gastgeberin Johanna Sebauer in der 36. Folge des BredowCasts. Die Studie von Dr. Sascha Hölig ist in der eLibrary des Nomos Verlages kostenfrei zugänglich. Links - Twitter-Studie: http://bit.ly/2CvkgoM - Das Hans-Bredow-Institut auf Twitter @BredowInsitut: https://twitter.com/BredowInstitut - Email an das BredowCast-Team: podcast@hans-bredow-institut.de

Erschienen: 05.10.2018
Dauer: 00:29:44

Podcast-Webseite: Episode "So tickten Twitterer: Laut, extrovertiert und meinungsstark"


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